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Prozessrecht
Hier finden Sie Fachartikel rund um das Thema Prozessrecht.

Behandlungsfehler
Prozessrecht
Nichtabklärung einer Blutgerinnungsstörung vor Operation stellt Behandlungsfehler dar
In einem aktuellen Urteil vom 21.03.14 entschied das OLG Hamm, dass es einen groben Behandlungsfehler darstelle, vor einer Operation eine Blutgerinnungsstörung nicht abzuklären, obwohl medizinische Hinweise eine solche nahe legen.
Behandlungsfehler
Prozessrecht
15.000,- Euro Schmerzensgeld nach fehlerhafter augenärztlicher Behandlung
Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 09.04.2014, Aktenzeichen 26 U 28/13, einem Patienten 15.000,- Euro Schmerzensgeld zugesprochen, nachdem die behandelnden Augenärzte eine Netzhautablösung zu spät erkannt und den Patienten, anstelle ihn frühzeitig an einen Augenchirurgen zu überweisen, zu lange mit Laserkoagulationen behandelt hatten, so dass der Patient auf einem Auge 90 % seiner Sehkraft verloren hat.
Behandlungsfehler
Einwilligung
Die medizinische Aufklärung eines ausländischen Patienten
Ist ein Patient der deutschen Sprache nicht mächtig, so ist es die Pflicht des Arztes sich zu vergewissern, ob die erteilte ärztliche Aufklärung verstanden wurde. In Zweifelsfällen ist auf Veranlassung des behandelnden Arztes ein Dolmetscher, bzw. eine sprachkundige Vertrauensperson hinzuzuziehen, die die Übersetzung vornimmt.
Arzthaftung
Behandlungsfehler
Englisches Insolvenzrecht kein Ausweg für Ärzte
Geschädigte Patientinnen und Patienten können auch dann weiterhin ihre Arzthaftungsansprüche vor Gericht geltend machen, wenn der Arzt sich auf (angebliche) Restschuld-/Haftungsbefreiung nach englischem Insolvenzrecht beruft.
Arzthaftung
Prozessrecht
Prozessauftakt im PIP-Skandal
Heute, am 13.11.2012, beginnt der erste Prozess im PIP-Skandal vor dem Landgericht Karlsruhe. Die geschädigte Patientin macht mit Hilfe des Patientenanwalts Michael Graf unter anderem ein Schmerzensgeld in einer Größenordnung von mind. 30 000 Euro geltend.


